Geschichte

In den 50er Jahren hatten Behinderte in Deutschland keine Lobby. Die Gesellschaft war nach den Euthanasie-Verbrechen im Nationalsozialismus auf den Umgang mit Behinderten nicht eingerichtet, es gab keine Möglichkeit, ein behindertes Kind in einem Kindergarten unterzubringen.

Im Jahre 1961 schlossen sich daher einige Eltern zusammen, die durch die gemeinsame Sorge um ihr behindertes Kind miteinander verbunden waren. Sie gründeten den Verein "Lebenshilfe für geistig Behinderte Wiesbaden e.V.".

Lebenshilfe

Das erste Projekt war ein Hort für behinderte Kinder, aus dem sich später die Kindertagesstätte Tandem entwickelte. Darüber hinaus hat der Verein im Lauf der Jahre ein differenziertes und vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt, das den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten der behinderten Menschen gerecht wird.

Die sich verändernden Rahmenbedingungen, aber auch der fortschreitende Integrationsgedanke führten im Jahre 1996 zur Umbenennung des Vereins in "Lebenshilfe Wiesbaden e. V. Betreuung und Förderung behinderter Menschen". Derzeit unterstützen ca. 350 Mitglieder - Eltern, Freunde und Förderer - unsere Arbeit.

powered by webEdition CMS