Stiftungszweck und Gemeinnützigkeit

Auszug aus der Stiftungs-Satzung:


§ 2 Stiftungszweck

  1. Zweck der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung persönlich hilfebedürftiger Menschen im Sinne des § 53 Nr. 1 Abgabenordnung (AO), insbesondere geistig behinderter Menschen. Die Förderung und Unterstützung kann sowohl durch eine unmittelbare Hilfeleistung an die Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörigen, als auch durch ideelle und finanzielle Unterstützung anderer gemeinnütziger Körperschaften, die ihrerseits geistig behinderte Menschen fördern.
  2. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Unterstützung des Vereins „Lebenshilfe Wiesbaden e. V. Betreuung und Förderung von geistig behinderten Menschen“ und ihrer rechtlich selbständigen Untergliederung insbesondere durch finanzielle Zuwendungen, Angeboten, Aktivitäten und Initiativen wie: 
    • Hilfe bei Einrichtung und Ausstattung von Förder-, Betreuungs- und Pflegeangeboten für Kinder (Kindertagesstätte Tandem, Frühförder- und Frühberatungsstelle)
    • Hilfe bei Einrichtung und Ausstattung von Wohnangeboten (Betreutes Wohnen, Wohnheime u.a.) für geistig behinderte Erwachsene 
    • Förderung von Maßnahmen, die den besonderen Bedürfnissen der Menschen mit geistiger Behinderung nach Schutz und Geborgenheit, aber auch nach Integration in die Gesellschaft dienen 
    • Förderung von Modellprojekten, die der Selbstbestimmung von Menschen mit einer geistigen Behinderung - insbesondere einer schweren geistigen Behinderung - dienen 
    • Förderung von Maßnahmen im kulturellen Bereich wie Kunsterziehung und Bildung 
    • Hilfe bei Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Angehörigen - insbesondere die Eltern - von Menschen mit einer geistigen Behinderung. 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. In dem in § 2 dargestellten Rahmen verfolgt die Stiftung ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 
  2. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 
  3. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
  4. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch eine Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 S. 2 AO, sofern sie nicht im Wege der Mittelbeschaffung gemäß § 58 Nr. 1 AO tätig wird. Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unterhalten.