Seit 30 Jah­ren viel mehr als nur Betreuung

Das waren noch ande­re Zei­ten“, erin­nert sich Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski, der damals als Ein­rich­tungs­lei­ter die Wohn­ein­rich­tung eröffnete.

Seit 1992 bie­tet die Wohn­ein­rich­tung Grä­sel­berg ein Zuhau­se für 49 Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung. Nun fei­ert sie ihr 30-jäh­ri­ges Jubiläum.

Das schreibt der Wies­ba­de­ner Kurier

Kom­men­tar von André Domes

 

 

 

Der Bun­des­ver­band informiert

Ab dem 1. Novem­ber 2022 kön­nen Men­schen mit Behin­de­rung, die bei einem Kran­ken­haus­auf­ent­halt durch ver­trau­te Bezugs­per­so­nen beglei­tet wer­den, Leis­tun­gen dafür in Anspruch neh­men. Die ent­spre­chen­den Rege­lun­gen wur­den bereits im letz­ten Herbst beschlos­sen und wer­den nun voll­stän­dig in Kraft treten. 

Sowohl Ange­hö­ri­ge und Bezugs­per­so­nen aus dem engs­ten per­sön­li­chen Umfeld als auch Mit­ar­bei­ten­de von Leis­tungs­er­brin­gern der Ein­glie­de­rungs­hil­fe, die bereits im All­tag Unter­stüt­zung leis­ten und ins Kran­ken­haus beglei­ten, kön­nen hier­für Leis­tun­gen bean­spru­chen. Die Finan­zie­rung erfolgt ent­we­der über die Kran­ken­kas­sen oder die Trä­ger der Ein­glie­de­rungs­hil­fe, je nach­dem, wer die Beglei­tung übernimmt.

Nähe­re Informationen

 

 

 

Fern­seh-Tipp – Film Kri­tik aus der Sicht von Men­schen mit Beeinträchtigung 

Down The Road“ heißt eine neue Dokurei­he, die jun­ge Men­schen mit Down-Syn­drom auf einer Aben­teu­er­rei­se in die Selbst­stän­dig­keit begleitet.

Down The Road“ ist ein span­nen­der Road­t­rip durch den Süd­wes­ten. Im Mit­tel­punkt die­ses Com­ing-of-Age-For­mats ste­hen sechs jun­ge Men­schen mit Down-Syn­drom, die ohne ihre Fami­li­en und fern ihres sonst durch­struk­tu­rier­ten All­tags unter­wegs sind. Jede:r von ihnen hat gute Grün­de, sich auf den Weg ins Unge­wis­se zu bege­ben. Sie alle wol­len Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Gemein­sam star­ten sie in das Aben­teu­er ihres Lebens. Und das gilt genau­so für ihren Rei­se­lei­ter“: den deutsch-bri­ti­schen Enter­tai­ner und Sän­ger Ross Ant­o­ny. Der zwei­fa­che Vater zeigt hier sei­ne erns­te­re, tief­grün­di­ge und sehr empa­thi­sche Sei­te. Auf ihrer Rei­se durch Baden-Würt­tem­berg, Rhein­land-Pfalz und das benach­bar­te Aus­land will die bun­te Trup­pe gemein­sam Her­aus­for­de­run­gen bestehen, Ängs­te über­win­den, Träu­me wahr machen. So ent­steht Authen­ti­sches, Emo­tio­na­les, Respekt­vol­les und Über­ra­schen­des. Sozi­al­päd­ago­gin Nico­le beglei­tet die Rei­se­grup­pe, sie ist im Umgang mit Men­schen mit Behin­de­rung pro­fes­sio­nell aus­ge­bil­det und ist Ansprech­part­ne­rin sowohl vor als auch hin­ter der Kamera.

ab 27. Sep­tem­ber 2022 in der ARD Media­thek
am 5., 8. und 12. Okto­ber 2022 je zwei Fol­gen ab 20:15 Uhr und 21 Uhr im SWR Fernsehen

Nähe­re Informationen

 

 

Film-Kri­tik aus Sicht von Men­schen mit Beeinträchtigung – 

die Lebens­hil­fe ermög­licht neue Blickwinkel

 

Men­schen mit Behin­de­run­gen sind im ver­gan­ge­nen Jahr sicht­ba­rer in den Medien

sicht­ba­rer gewor­den. Weil wir Cham­pions sind“, Down the road“ oder

Zum Schwarz­wäl­der Hirsch – Eine außer­ge­wöhn­li­che Küchen­crew“ waren

hier­für drei Bei­spie­le. Die Lebens­hil­fe Hes­sen ging den Fra­gen nach: wie denken

Men­schen mit Behin­de­rung selbst über die­se Prä­senz? Wie füh­len sie sich selbst

den Pro­duk­tio­nen reprä­sen­tiert? Dazu luden sie sechs Men­schen aus Hes­sen ein,

um mit ihnen gemein­sam Weil wir Cham­pions sind“ zu schau­en. Im Film geht es

um einen Bas­ket­ball-Trai­ner, der sich nicht an das Gesetz gehal­ten hat. Als Strafe

muss er eine Mann­schaft trai­nie­ren, in der Men­schen mit Lern-Schwie­rig­kei­ten spielen.

 

Schau­en Sie selbst, was die Film-Kritiker:innen sagen:

https://www.youtube.com/watch?v=mDTAwYUYvXE&t

 

 

Ein Zuhau­se für 16 Menschen

 

Der ers­te gro­ße Schritt ist geschafft: der Roh­bau unse­rer neu­en Lebens­hil­fe Ein­rich­tung am HSK Gelän­de steht. Wir hof­fen, dass im kom­men­den Herbst unser neu­es Gebäu­de eröff­net wird und 16 Men­schen mit her­aus­for­dern­den Ver­hal­ten“ ein Zuhau­se finden.

Das Inter­es­se an den Betreu­ungs­plät­zen ist groß, so Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski. Wir hät­ten zwei Ein­rich­tun­gen bau­en kön­nen.“ Die größ­te Her­aus­for­de­rung sei es die nöti­gen Fach­kräf­te zu finden.

Das schreibt der WK 

 

 

Wies­ba­den enga­giert- hel­fen­de Hän­de im Wohn­haus Schierstein

Wies­ba­den enga­giert 2022

Unser dies­jäh­ri­ges Mot­to könn­te rück­bli­ckend lau­ten Aus 1 mach 2“

Wir hat­ten als Pro­jekt die Reno­vie­rung und Siche­rung unse­res grü­nen Gar­ten­schup­pens und des Glas­hau­ses ein­ge­reicht und das Wies­ba­de­ner Wirt­schafts­fo­rum um fach­li­che Tipps und Hin­wei­se gebeten.

Als Pro­jekt­part­ner wur­den wir von Hen­kell Frei­xe­net ausgewählt.

Bei einem ers­ten Vor-Ort- Ter­min mit allen Betei­lig­ten zur Abstim­mung füg­te es sich im Gespräch ganz wun­der­bar, dass das Wirt­schafts­fo­rum den Bau­auf­trag über­nahm und Hen­kell- Frei­xe­net sei­ne Kapa­zi­tä­ten für die Säu­be­rung und Nach­be­pflan­zung unse­res Gar­tens sowie das Auf­fri­schen aller Gar­ten­mö­bel bereitstellte.

Ich konn­te also das Wies­ba­de­ner Wirt­schafts­fo­rum als zwei­ten Pro­jekt­part­ner für die­sen Tag anmelden.

Gesagt, getan.

Mit Yvonne Piet­zio­n­ka ent­warf uns eine Land­schafts­gärt­ne­rin ehren­amt­lich einen neu­en Plan für unse­ren Gar­ten samt Pflanz- und Materialliste.

Engel gibt´s die? JA! Baum­pfle­ge Gehrmann!

Ema­nu­el Gehr­mann besorg­te nicht nur sämt­li­che Pflan­zen inner­halb einer Woche, nach­dem der eigent­lich ange­spro­che­ne Unter­stüt­zer kurz vor dem Pro­jekt­tag absag­te.  Er stell­te neben sämt­li­chen Mate­ria­li­en und Fahr­zeug auch noch zwei sei­ner Mit­ar­bei­ter mit Know-how für den gan­zen Tag ehren­amt­lich zur Verfügung!

Baum­pfle­ge Gehr­mann enga­giert in der Ukrai­ne­hil­fe und hier in Wies­ba­den für unser Wohnhaus!

Der Tag selbst war ein Traum!

Alle waren mit unbän­di­ger Tat­kraft und einer gro­ßen Por­ti­on Fröh­lich­keit am Werk.

An allen Ecken und Enden wur­de gewer­kelt. Gegen Mit­tag war noch Gele­gen­heit mit der Bewoh­ner­schaft der haus­in­ter­nen Tages­be­treu­ung Insek­ten­ho­tels anzu­ma­len, Pflan­zen bei Blu­men Her­ber für Bal­kon­käs­ten zu kau­fen und die­se auch noch gemein­sam zu bepflanzen.

Dank eines lecke­ren Früh­stücks­buf­fets bereit­ge­stellt von der Haus­wirt­schaft des Wohn­hau­ses und einer mit­täg­li­chen Piz­za­lie­fe­rung war für das leib­li­che Wohl bes­tens gesorgt.

Unend­lich glück­lich, hoch zufrie­den und sehr dank­bar bli­cke ich auf die­sen Tag zurück.

Wies­ba­den enga­giert – ein Tag, der zeigt: Gemein­sam ver­bun­den schafft man viel mehr als man denkt!

DAN­KE­SCHÖN!!!

Kat­rin Hent­schel, Lei­te­rin Wohn­haus Schierstein

eigen­Art- die Kunstwerkstatt

Die Kunst­werk­statt eigen­Art ist ein inklu­si­ves Ange­bot und möch­te Kin­dern und Jugend­li­chen die Mög­lich­keit geben, ihre Indi­vi­dua­li­tät künst­le­risch auszudrücken.

Im Kin­der­ate­lier in der Karl­stra­ße fin­det meis­tens am letz­ten Sams­tag eines jeden Monats, beglei­tet von den Kunst­wer­ke­rin­nen Julia Ister­ling und Annet­te Cau­manns-Loos, die inklu­si­ve Kunst­werk­statt eigen­Art statt. Den Kin­dern und Jugend­li­chen  wer­den  neben den Mate­ri­al­erfah­run­gen (Ton, Gips, Holz, Stein etc.), der Raum  und Wert­schät­zung, als Vor­aus­set­zung für das Fin­den der eige­nen künst­le­ri­schen Spur, geboten.

eigen­Art – die Kunst­werk­statt 

 

 

 

Seit 60 Jah­ren eine gro­ße Herzenssache

Seit 1962 besteht eine enge Part­ner­schaft zwi­schen dem Rota­ry Club Wies­ba­den und der Lebens­hil­fe e.V. Wies­ba­den. Seit­her sind weit über eine Mil­li­on Euro gespen­det wor­den. Doch der Club unter­stützt nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch mit Manpower.

Immer­hin stel­len drei Rota­ri­er im Vor­stand den Vorsitz.

Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski weiss: Das ist eine gro­ße finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Bau- und Sozio­kul­tur­pro­jek­te, die für den Trä­ger Lebens­hil­fe sonst nur schwer oder gar nicht finan­zier­bar wären.“

Neben gro­ßen Bau­pro­jek­ten wird maß­geb­lich die Thea­ter­grup­pe FRANZ- das Thea­ter“ und das Schreib­Raum“ Pro­jekt unterstützt.

Freund­schaf­ten, Lie­bes­be­zie­hun­gen und Trennungs-Dramen

Die Sehn­sucht nach einer Bezie­hung ist groß“

Mar­cus Ahr-Schmuck lei­tet das betreu­te Woh­nen für beein­träch­tig­te Men­schen der Lebens­hil­fe – er spricht über Freund­schaf­ten, Lie­bes­be­zie­hun­gen und Trennungs-Dramen.

 

WIES­BA­DEN – Lie­be, Part­ner­schaft, Freund­schaft, Sexua­li­tät: The­men, die Mar­cus Ahr-Schmuck täg­lich haut­nah mit­er­lebt. Der 53-Jäh­ri­ge aus Ober-Olm lei­tet das betreu­te Woh­nen für beein­träch­tig­te Men­schen der Lebens­hil­fe in Wiesbaden.

Herr Ahr-Schmuck, Sie betreu­en zahl­rei­che Men­schen mit Beein­träch­ti­gung – wie gehen Sie in den Wohn­grup­pen mit den The­men Lie­be und Sexua­li­tät um?

Ganz offen. Wir reden über Bezie­hungs­the­men, haben auch eini­ge Pär­chen. Wir machen auch Rol­len­spie­le: Über was rede ich mit einem Mäd­chen? Men­schen mit Han­di­cap haben aber nach wie vor nicht aus­rei­chend Bezie­hungs­vor­bil­der – denn vor 20 Jah­ren bei­spiels­wei­se waren Lie­be und Sexua­li­tät bei beein­träch­tig­ten Frau­en und Män­nern eher noch kein The­ma, über das offen gespro­chen wur­de. Dabei haben kör­per­lich oder geis­tig beein­träch­tig­te Men­schen doch die­sel­ben Bedürf­nis­se nach Part­ner­schaft und Freund­schaft wie alle ande­ren. Da fehlt aber häu­fig die Puber­tät, die wir genutzt haben, um uns aus­zu­pro­bie­ren. Und plötz­lich sind sie in einer Bezie­hung. Sie haben aber vor allem sehr idea­li­sier­te Beziehungsbilder.

 

Inwie­fern?

Tat­säch­lich wird gera­de bei geis­tig beein­träch­tig­ten Men­schen das Bezie­hungs­bild von den holz­schnitt­ar­ti­gen Rol­len irgend­wel­cher TV-Seri­en geprägt. Tat­säch­lich äußern auch immer mal wie­der eini­ge, dass sie doch kei­nen beein­träch­tig­ten Freund oder Freun­din haben möch­ten. Oder die Män­ner haben so ein Ide­al­bild einer tol­len, hüb­schen Frau im Kopf. Aller­dings kom­men mei­ner Erfah­rung nach kaum Bezie­hun­gen zwi­schen beein­träch­tig­ten Men­schen und Men­schen ohne Han­di­cap vor. Wenn dann am ehes­ten zwi­schen einem kör­per­lich beein­träch­tig­ten Men­schen und einem ohne Han­di­cap. Die Sehn­sucht nach einer Bezie­hung ist sehr groß – wir müs­sen dar­auf ach­ten, dass sie gleich­be­rech­tigt ist.

 

Wel­che Stei­ne lie­gen hier bei Freund­schaf­ten oder der Part­ner­su­che hier im Weg?

Natür­lich sind das häu­fig äuße­re Umstän­de, die Rah­men­be­din­gun­gen. Allein, dass man sich viel­leicht nicht ein­fach ins Auto set­zen kann, um zum Part­ner zu fah­ren. Oder eben kör­per­li­che Han­di­caps. Aber ich erle­be auch häu­fig, dass es für Men­schen mit Han­di­cap – gera­de geis­tig Beein­träch­tig­te – sehr schwie­rig ist, Bezie­hun­gen zu pfle­gen, sich zu bemü­hen. Tat­säch­lich sind sie in ihrer Sozia­li­sa­ti­on sehr ego­is­tisch erzo­gen wor­den. Ent­we­der bei­spiels­wei­se, weil sie in einem Wohn­heim immer in einer Grup­pe um Auf­merk­sam­keit buh­len muss­ten, oder weil sie in der Fami­lie eben auch der Prinz waren. Natür­lich auch, um aus­zu­glei­chen, dass sie eben schon benach­tei­ligt sind.

 

Sind Lie­be und Sexua­li­tät bei beein­träch­tig­ten Men­schen immer noch gesell­schaft­li­che Tabu-Themen?

Ich den­ke aktu­ell nicht mehr. Aller­dings ist das The­ma Kin­der­krie­gen bei Men­schen mit Han­di­cap durch­aus sehr umstrit­ten. Die eine Sei­te sagt, natür­lich haben sie die­ses Recht, die ande­ren sehen schon die Schwie­rig­keit, wie die Kin­der auf­ge­zo­gen wer­den sol­len. Eini­ge unse­rer Bewoh­ner haben Kin­der – das ist kein leich­tes The­ma. Es braucht ein­fach viel Betreu­ung. Oft ist es auch so, dass geis­tig beein­träch­tig­te Men­schen sehr auf die eige­nen Bedürf­nis­se gucken, das ist natür­lich in Bezug auf ein Kind schwie­rig. Auf der ande­ren Sei­te soll­ten doch an die­se Eltern kei­ne höhe­ren Ansprü­che gestellt wer­den, als an alle ande­ren. Ich habe schon erlebt, dass dann von Behör­den oder Betreu­ern man­geln­de Ord­nung im Haus­halt kri­ti­siert wur­de. Nun ja, die­ses Pro­blem hat man sicher in vie­len ande­ren deut­schen Haus­hal­ten auch …

Ste­hen auch manch­mal die Ange­hö­ri­gen mit ihren Sor­gen einer Bezie­hung im Weg?

Natür­lich haben Eltern Ängs­te, bei­spiels­wei­se, dass ihr beein­träch­tig­tes Kind aus­ge­nutzt wird. Oder eben die Angst vor einer Schwan­ger­schaft. Und auch, was viel­leicht pas­siert, wenn es zur Tren­nung kommt. Es ist ganz wich­tig, dass die Tren­nung beglei­tet wird. Gera­de geis­tig beein­träch­tig­ten Men­schen fällt es oft schwer, Bezie­hun­gen zu ande­ren Men­schen zu been­den und damit abzu­schlie­ßen. Häu­fig müs­sen Eltern sie des­halb auch fast aus dem Nest schmeißen“.

Das Inter­view führ­te Nele Leu­b­ner vom Wies­ba­de­ner Kurier

Foto: René Vigneron

Mar­cus Ahr-Schmuck Lei­ter vom Betreu­ten Wohnen

 

 

Schreib­Raum- Schreib Work­shop für alle

Zwölf Mona­te, zwölf The­men, ein Jahr Poesie

Nach einer coro­nabe­ding­ten Schreib­pau­se, bie­tet die Lebens­hil­fe bereits zum vier­ten Mal den ein­jäh­ri­gen Schreib­work­shop Schreib­Raum“ an.

Der Work­shop ist für die Teilnehmer*innen kos­ten­frei und wird durch die Stif­tung Lebens­hil­fe finanziert.

Schreib- Ter­mi­ne:

27.Januar 2023 16–18 Uhr

24.März 2023 16–18 Uhr

Albert-Schweit­zer- Allee 48a, 65203 Wies­ba­den-Biebrich, Bus­li­nie 14 Hal­te­stel­le Nan­sen­stra­ße“.

Kon­takt und Anmeldung:

Chris­tia­ne Jung­kenn, E‑Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

Schreib­Raum“ ist ein inklu­si­ver Schreib-Work­shop für Men­schen mit und ohne Beeinträchtigung.

Ziel ist es die Freu­de am krea­ti­ven Schrei­ben mit­ein­an­der zu teilen.

Es kom­men sehr unter­schied­li­che Bürger*innen Wies­ba­dens zusam­men und ent­wi­ckeln Schrei­b­ideen, die sich gegen­sei­tig beeinflussen.

Ange­lei­tet durch die Schau­spie­le­rin Clau­dia Stump und unter­stützt durch Chris­tia­ne Jung­kenn von der Lebens­hil­fe, tref­fen sie sich ein Mal pro Monat.

Das Beson­de­re ist, dass man weder schrei­ben noch lesen kön­nen muss, um teil­zu­neh­men, denn bei Bedarf ersetz­ten die Schreibassistent*innen den Stift.

Jede*r ist herz­lich willkommen!

Um Par­ti­zi­pa­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung zu rea­li­sie­ren, bedarf es Ange­bo­te in der inklu­si­ven Bil­dungs­kul­tur, denn Bil­dung ist ein Grund­recht aller Menschen.

Der Schreib­work­shop för­dert den Dis­kurs über eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller am gesell­schaft­li­chen Leben.

 

Wir sind für Sie erreichbar! 

Lebens­hil­fe Wies­ba­den e.V.
Chris­tia­ne Jung­kenn
Pres­se-und Öffent­lich­keits­ar­beit
Albert-Schweit­zer Allee 48a
65203 Wies­ba­den

E‑Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

Tel.: 0611 – 6907539

FRANZ- das Thea­ter – Pre­mie­re im Janu­ar 2023

Fund­stü­cke – die Poe­sie des Verlierens“ 

Thea­ter Franz lädt ein zu einer Rei­se ins Land der Fund­stü­cke und Kurio­si­tä­ten. Das selbst ent­wi­ckel­te Stück des Ensem­bles von Men­schen mit Beein­träch­ti­gung zeigt die Welt eines zeit­lo­sen Fund­bü­ros. Manch­mal ver­liert man etwas sehr Wert­vol­les und ist tod­un­glück­lich. Und dann hilft der Zufall beim Wie­der­fin­den von Klei­nig­kei­ten. Oder ist es doch das Schick­sal? Die Men­schen fin­den und ver­lie­ren zu allen Zei­ten nicht nur Din­ge, auch Gele­gen­hei­ten, Freun­de oder den Mut. Ob die ver­lo­ren geglaub­ten Sachen wirk­lich wert­voll oder nur Gewohn­hei­ten des All­tags waren, fin­det man erst durch ihre Abwe­sen­heit her­aus. Und dann gibt es noch Fund­stü­cke, die man ins Herz schließt. Weil sie zum rich­ti­gen Zeit­punkt auf­ge­taucht sind.

Regie: Clau­dia Stump

Theaterpädagogik/PR: Chris­tia­ne Jungkenn

Kos­tüm­bild: Bir­git Reimann

Büh­nen­bild: Uli Böttcher

Film: May­la Sommer

Film­mu­sik: Uwe Oberg

Betreu­ung: Maria Mazu­rek, Ste­pha­nie Dobi

 

Pre­mie­re:

14. Janu­ar 2023 um 19.30 

thal­haus Theater

Wei­te­re Spieltermine:

15. Janu­ar 17 Uhr/ 20. Janu­ar 19.30 Uhr/ 21. Janu­ar 19.30 Uhr & 22. Juni 17 Uhr

Sie erhal­ten ab sofort Tickets an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len oder unter www.thalhaus.de

Wir freu­en uns immer über bekann­te und neue Gesich­ter im Publikum.

Blei­ben Sie uns treu!

Lesen Sie die Thea­ter­kri­tik vom Wies­ba­de­ner Kurier

 

Die fil­mi­sche Kost­pro­be zu FRANZ-das Theater

Fund­stü­cke – die Poe­sie des Verlierens“ 

hier geht es zur Kost­pro­be“

 

SCHRIFT­GRÖS­SE

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Aktu­el­les & Standpunkte

Info-Spe­cial: Leich­te Sprache“

Nach­rich­ten in Leich­te Sprache“

Immer wie­der sams­tags gibt es Nach­rich­ten in leich­ter Spra­che. Nach­rich­ten sind oft schwer zu ver­ste­hen, sei es im Radio, im Fern­se­hen oder im Inter­net. Doch jeder hat das Recht auf Infor­ma­tio­nen aus aller Welt. Des­halb hat der Radio­sen­der Deutsch­land­funk in Zusam­men­ar­beit mit Stu­den­ten der Uni Köln unter fol­gen­dem Link

ein Por­tal geschaf­fen Neu­es welt­weit und aus Deutsch­land in leich­ter Spra­che zu bekom­men. Die Tex­te sind zum Lesen und Anhören.

Wör­ter­buch in Leich­ter Sprache

Jeder kann kos­ten­los das neue Online Wör­ter­buch in Leich­ter Spra­che im Inter­net nut­zen. Hier gibt es meh­re­re Hun­dert Wort Erklä­run­gen, die aus der Lebens­welt von Men­schen mit Behin­de­rung stam­men. Eine Prüfer­grup­pe der Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe hat dar­an über 2 Jah­re gear­bei­tet und Fremd-Wör­ter aus­ge­wählt und an Tex­ten mitgeschrieben.

Hier geht es zum Wör­ter­buch

Bun­des­tag stellt Infor­ma­tio­nen in leich­ter Sprache

Der deut­sche Bun­des­tag erteilt auf sei­ner Inter­net­sei­te Infor­ma­tio­nen in leich­ter Spra­che. Erklärt wer­den die Auf­ga­ben des Par­la­ments und sei­ner Abge­ord­ne­ten, die Lage und Namen der Gebäu­de, Besuchs­mög­lich­kei­ten und Wege der Kon­takt­auf­nah­me. Die Tex­te sind mit far­bi­gen Illus­tra­tio­nen versehen.

Das Inter­net­an­ge­bot in Leich­ter Spra­che fin­det man unter:

 

Hier blei­ben Sie auf dem Laufenden-Bundesteilhabegesetz

#Teil­ha­be­Statt­Aus­gren­zung – Kam­pa­gne ist immer!
Zur Infor­ma­ti­ons-Platt­form der Lebens­hil­fe zum Bun­des­teil­ha­be­ge­setz kli­cken Sie bit­te hier

Coro­na Warn-App in Leich­ter Sprache

Die neue Warn-App zur Ein­däm­mung der Aus­brei­tung von COVID-19 ist da. Was die Coro­na-Warn-App macht und woher man sie bekommt, steht auf der Sei­te der Bundesregierung.

Zur Erklä­rung gibt es auch ein Video in Leich­ter Spra­che.
Und Sie fin­den die Links zum Her­un­ter­la­den für die App.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app