SCHRIFT­GRÖS­SE

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Aktu­el­les & Standpunkte

Lebens­hil­fe ruft zu Frie­den auf

Die Lebens­hil­fe ruft zu Frie­den auf und setzt gro­ße Hoff­nun­gen in die Wie­der­auf­nah­me diplo­ma­ti­scher Ver­hand­lun­gen. Ulla Schmidt, Bun­des­vor­sit­zen­de der Lebens­hil­fe und Bun­des­mi­nis­te­rin a.D., erklärt: All den muti­gen Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­nern gehö­ren unse­re Soli­da­ri­tät und Unter­stüt­zung. In die­ser unglaub­li­chen Not dür­fen die Schwächs­ten der Gesell­schaft nicht ver­ges­sen wer­den. Gro­ße Sor­gen machen wir uns um die Men­schen mit Behin­de­rung und ihre Fami­li­en. Wer küm­mert sich um ihre Sicher­heit, ihre Betreu­ung und Ver­sor­gung, wenn ein Land auf der Flucht ist? Als Lebens­hil­fe ste­hen wir bereit Hil­fe zu leis­ten, wenn Flücht­lin­ge mit Behin­de­rung aus der Ukrai­ne nach Deutsch­land kommen.“

Die momen­ta­ne Situa­ti­on und Lage in der Ukrai­ne macht uns alle sehr betrof­fen.“ sagt Wohn­haus Lei­te­rin Emmor­fi­li Kari­pi­dou. Im Wohn­haus Erben­heim gibt es Mitarbeiter*innen, die gera­de um ihre Fami­lie und Freun­de ban­gen. Auch die Lebens­hil­fe Wies­ba­den will hel­fen und nicht nur zuse­hen. Das Wohn­haus Erben­heim hat einen inter­nen Spen­den­auf­ruf orga­ni­siert und wird Sach­spen­den durch Mitarbeiter*innen direkt am ukrai­ni­schen Kon­su­lat abgegeben.

Men­schen mit Behin­de­rung dür­fen nicht ver­ges­sen werden!

Wenn Sie sich näher infor­mie­ren möch­ten kli­cken Sie bit­te hier

 

 

     

    Sai­son­start Lieb­lings­platz“

    Ab 24.3.2022 fährt das Café­mo­bil wie­der den Lieb­lings­platz am Schier­stei­ner Hafen an. Mon­tags, diens­tags, don­ners­tags und frei­tags kön­nen Sie sich von 15–18 Uhr ver­wöh­nen lassen.

     

     

     

     

    eigen­Art- die Kunstwerkstatt

    Die Kunst­werk­statt eigen­Art ist ein inklu­si­ves Ange­bot und möch­te Kin­dern und Jugend­li­chen die Mög­lich­keit geben, ihre Indi­vi­dua­li­tät künst­le­risch auszudrücken.

    Im Kin­der­ate­lier in der Karl­stra­ße fin­det meis­tens am letz­ten Sams­tag eines jeden Monats, beglei­tet von den Kunst­wer­ke­rin­nen Julia Ister­ling und Annet­te Cau­manns-Loos, die inklu­si­ve Kunst­werk­statt eigen­Art statt. Den Kin­dern und Jugend­li­chen  wer­den  neben den Mate­ri­al­erfah­run­gen (Ton, Gips, Holz, Stein etc.), der Raum  und Wert­schät­zung, als Vor­aus­set­zung für das Fin­den der eige­nen künst­le­ri­schen Spur, geboten.

    eigen­Art – die Kunst­werk­statt 

     

     

     

    Wies­ba­de­ner Kurier: Hohe Impf­quo­te unter den Beschäftigten

    LOKA­LES 

    Diens­tag, 22. Febru­ar 2022

    Hohe Impf­quo­te unter Beschäftigten 

    Impf­pflicht: Ein­rich­tun­gen für Behin­der­te war­ten auf Infor­ma­tio­nen vom Gesundheitsamt

    Von Lena Witte 

    WIES­BA­DEN . Vom 16. März an soll sie gel­ten, die Impf­pflicht für Mit­ar­bei­ter in Gesund­heits- und Pfle­ge­be­ru­fen. Wie gehen die Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen damit um und wie hoch ist die Anzahl der voll­stän­dig geimpf­ten Beschäf­tig­ten dort?

    Wir haben bereits eine extrem hohe Impf­quo­te“, sagt Hans Grze­gor­zew­ski, Geschäfts­füh­rer der Lebens­hil­fe Wies­ba­den. Da nur drei von rund 160 Mit­ar­bei­tern nicht geimpft sei­en, die in vier Wohn­häu­sern tätig sind und sich dort um etwa 125 Bewoh­ner küm­mern, sieht er die Sache ent­spannt. Mit den Betrof­fe­nen sei­en Gesprä­che geführt wor­den und sie sei­en auch ange­schrie­ben wor­den, um auf die Impf­licht auf­merk­sam zu machen. Legen die Mit­ar­bei­ter, um die es sich han­delt, ein ent­spre­chen­des Attest vor oder fehlt der Nach­weis über eine voll­stän­di­ge Imp­fung, wer­de Mit­te März das Gesund­heits­amt infor­miert, hält Grze­gor­zew­ski fest.

    Unse­re Mit­ar­bei­ter, die nicht geimpft sind, gehö­ren nicht zu den Quer­den­kern, son­dern haben nach­voll­zieh­ba­re Grün­de, war­um sie sich nicht imp­fen las­sen“, sagt er. Eine der unge­impf­ten Per­so­nen sei eine Haus­wirt­schafts­kraft, die ande­ren bei­den am Bewoh­ner tätig.

    Grze­gor­zew­ski hofft, dass das Gesund­heits­amt kein Beschäf­ti­gungs­ver­bot für die­se Mit­ar­bei­ter aus­spricht. Denn auch bei ihm herrscht Per­so­nal­man­gel: Ich kann auf kei­nen Mit­ar­bei­ter ver­zich­ten.“ Es han­de­le sich zudem um Mit­ar­bei­ter, die schon lan­ge bei der Lebens­hil­fe beschäf­tigt sei­en. Für Grze­gor­zew­ski steht fest: Erst, wenn das Gesund­heits­amt reagiert, reagie­ren wir auch.“

    Wie die Abläu­fe und Bear­bei­tungs­zei­ten dort sind, kann auch Björn Bätz nicht durch­bli­cken, Geschäfts­füh­rer der Evim Gemein­nüt­zi­ge Behin­der­ten­hil­fe GmbH. Das bedeu­tet für ihn und die 137 Mit­ar­bei­ter, die in ins­ge­samt fünf Häu­sern von Evim für beein­träch­tig­te Men­schen tätig sind: Ver­un­si­che­rung und Unru­he. Die juris­ti­sche Klar­heit fehlt, wie es am 16. März wei­ter­geht“, schil­dert Bätz. Zwar lie­ge die Impf­quo­te unter den Ange­stell­ten bei über 90 Pro­zent, doch sei­en eben etwa zehn Mit­ar­bei­ter in Wies­ba­den nicht geimpft. Ein Teil davon war­te auf den Tot­impf­stoff, sodass Bätz hofft, eini­ge davon mit einer Impf­ak­ti­on Ende des Monats errei­chen zu kön­nen. Für einen voll­stän­di­gen Impf­schutz wird das bis zum gesetz­ten Ter­min der ein­rich­tungs­ge­bun­de­nen Impf­pflicht aller­dings nicht reichen.

    Die Imp­fung ist der gute Weg aus der Pan­de­mie“, hält Bätz fest. Aber er weiß auch, dass unter den Beschäf­tig­ten aktu­ell der Ein­druck ent­ste­he, das Per­so­nal in Gesund­heits- und Pfle­ge­be­ru­fen wer­de durch die Impf­pflicht schlech­ter gestellt als der Rest der Gesell­schaft – eine Per­so­nen­grup­pe, die wäh­rend der Pan­de­mie bis zur Belas­tungs­gren­ze gear­bei­tet habe. Alle Betrof­fe­nen arbei­ten über Jah­re bei uns und haben in der Kri­se viel aus­ge­hal­ten und bewerk­stel­ligt“, sagt Bätz. Tests und Mas­ken, sie wer­den auch über den 16. März hin­aus ein fes­ter Bestand­teil in den Häu­sern von Evim sein, wo 191 Bewoh­ner ver­sorgt wer­den. Wir haben dann immer noch ein Schutz- und Hygie­nekon­zept, das für uns funk­tio­niert.“ Geschäfts­füh­rer Bätz sieht das Gesund­heits­amt in einer Bring­schuld, um für Klar­heit zu sor­gen. Für ihn steht fest: Auch das unge­impf­te Per­so­nal wird bis zur Klä­rung des Ver­fah­rens ein­ge­setzt werden.“

     

     

     

     

    Aktua­li­sier­te Besuchs­re­geln in unse­ren Wohneinrichtungen

    Infor­ma­ti­on zu den neus­ten Anpas­sun­gen der Besuchs­re­geln im Überblick.

    Für Unge­impf­te und geimpf­te Besucher*innen gel­ten  in unse­ren Wohn­ein­rich­tun­gen fol­gen­de Regeln:

    Vor jedem ange­mel­de­ten Besuch muss ein Schnell­test durch­ge­führt wer­den. Aner­kannt wer­den Tests eines Test­zen­trums, die Bürger*innen kos­ten­los zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Test darf  höchs­tens 24 Stun­den zurück­lie­gen. Akzep­tiert wird auch ein PCR Test, der nicht mehr als 48 Stun­den zurück­liegt. Soll­te kein Test aus dem Test­zen­trum vor­lie­gen, kann die Lebens­hil­fe einen Test zur Ver­fü­gung stel­len. Eine Mitarbeiter*in beglei­tet und doku­men­tiert die Testung.

    Voll­stän­dig geimpf­te oder gene­se­ne Per­so­nen tra­gen bit­te wäh­rend ihres Besuchs einen medi­zi­ni­schen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2 Mas­ke ohne Ausatemventil.

    Unge­impf­te Per­so­nen tra­gen bit­te eine FFP2 Mas­ke ohne Ausatemventil.

    Besucher*innen müs­sen grund­sätz­lich ihren Impf­sta­tus nachweisen.

    Der Besuch kann im Außen­be­reich, in den dafür vor­ge­se­he­nen Räu­men der jewei­li­gen Ein­rich­tung oder im Zim­mer der Bewohner*innen stattfinden.

    Damit die Besu­che koor­di­niert und geplant wer­den kön­nen, bit­ten wir Sie vor­ab um tele­fo­ni­sche Rück­spra­che mit der Einrichtungsleitung.

    Eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für die Besu­che ist die Bit­te sich an die vor­ge­schrie­be­nen Hygie­ne­re­geln, Abstands­re­ge­lun­gen und Kon­takt­be­schrän­kun­gen zu hal­ten, damit wir wei­ter­hin den größt­mög­li­chen Schutz vor Covid-19 für unse­re Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gewähr­leis­ten können.

    Bewohner*innen, die am Wochen­en­de nach Hau­se fah­ren, wer­den vor­her und nach­her mit einem Schnell­test in der Ein­rich­tung getes­tet. Grund­sätz­lich wer­den alle Bewohner*innen 2–3 mal wöchent­lich getestet.

     

    Wohn­ein­rich­tun­gen im Überblick:

    Wohn­haus Schier­stein Tel.: 0611/188830

    Wohn­haus Erben­heim und Vil­la Lili­en­thal Tel.: 0611/7787910

    Wohn­ein­rich­tung Grä­sel­berg Tel.: 0611/445510120

     

    Wies­ba­de­ner Kurier zum geplan­ten Neu­bau der Lebenshilfe

    Lebens­hil­fe plant Neu­bau bis Früh­jahr 2023

    Noch in die­sem Jahr will der Ver­ein in Dotz­heim mit den Arbei­ten begin­nen. In das neue Haus sol­len geis­tig behin­der­te Men­schen ein­zie­hen. Der Orts­bei­rat hat­te Bedenken.

    Von Eva Ben­der, Lokal­re­dak­teu­rin, Wies­ba­de­ner Kurier

    DOTZ­HEIM – Direkt neben dem Neu­bau von Zwerg Nase wird in Dotz­heim bald ein zwei­tes Bau­pro­jekt ver­wirk­licht: Eine Ein­rich­tung der Wies­ba­de­ner Lebens­hil­fe, die Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung und her­aus­for­dern­dem Ver­hal­ten ein Zuhau­se sein soll. Der Ver­ein geht davon aus, dass in den nächs­ten Tagen die Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­hen wird. Bes­ten­falls kön­ne man dann noch in 2021 mit den Arbei­ten begin­nen, sagt der Lebens­hil­fe-Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski. Ziel sei es, das Gebäu­de im Früh­jahr 2023 fertigzustellen.

    Drei Wohn­grup­pen und ins­ge­samt 16 Bewohner

    Wie berich­tet, woll­te die Lebens­hil­fe das Pro­jekt eigent­lich schon frü­her umset­zen. Dann sei­en aber viel Büro­kra­tie und die Pan­de­mie dazwi­schen gekom­men, sagt der lang­jäh­ri­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ver­eins, Rai­ner Neu­mann. Die Pan­de­mie wer­de sich auch auf die Bau­kos­ten aus­wir­ken. Sie sol­len bei etwa 5 Mil­lio­nen Euro für das 1400 Qua­drat­me­ter gro­ße Haus lie­gen – und von der Stif­tung, dem Lan­des­wohl­fahrts­ver­band, aus Eigen­mit­teln und mit einem Kre­dit finan­ziert wer­den. Man hofft zudem auf die Akti­on Mensch.

    Der Neu­bau der Lebens­hil­fe fügt sich auf ein drei­ecki­ges Grund­stück ein, das zwi­schen Zwerg Nase und der Lud­wig-Erhard-Stra­ße liegt. Der ein­ge­schos­si­ge und bar­rie­re­freie Bau ist für 16 Bewoh­ner gedacht, die in drei getrenn­ten Wohn­grup­pen leben. Das sei wich­tig, erklärt Grze­gor­zew­ski, da die Men­schen mög­lichst viel Ruhe und eine inten­si­ve Betreu­ung benö­ti­gen. Jeder von ihnen hat ein eige­nes Zim­mer mit Bad. Gemein­sam genutzt wird die Tages­be­treu­ung mit unter­schied­li­chen Beschäf­ti­gungs­an­ge­bo­ten – um ihnen ein gewis­ses Maß an Lebens­qua­li­tät zu bieten“.

    Geis­ti­ge Behinderung

    Die Men­schen, die ein­zie­hen wer­den, sind beson­ders, erläu­tert Grze­gor­zew­ski. Sie alle eint eine geis­ti­ge Behin­de­rung. Hin­zu kom­men Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten. Sie ver­let­zen ande­re oder sich selbst, zer­stö­ren Din­ge. Des­halb muss man stän­dig ein Auge auf sie haben.“ Ein­zie­hen sol­len zudem Autis­ten, die eine reiz­ar­me Umge­bung und kla­re Struk­tu­ren benötigen.

    Der Bedarf sei da, macht der Geschäfts­füh­rer deut­lich: Ein­rich­tun­gen wie die geplan­te gebe es bis­her nicht flä­chen­de­ckend – schon jetzt stün­den rund 25 Per­so­nen aus Wies­ba­den und dem Umland auf der War­te­lis­te. Sie leben bis­her bei den Eltern oder in Ein­rich­tun­gen, die dafür eigent­lich nicht geeig­net sind und die den Men­schen nicht gerecht wer­den, weil mehr Per­so­nal und the­ra­peu­ti­sche Hil­fe nötig wären.

    Dotz­hei­mer Orts­bei­rat äußert Ängste

    In Dotz­heims Orts­bei­rat hat­te es Sicher­heits­be­den­ken gegen­über der Ein­rich­tung gege­ben, als Grze­gor­zew­ski die Plä­ne im April vor­stell­te. Er sieht dar­in ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem, das der Lebens­hil­fe immer wie­der begeg­ne: Oft wür­den Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung mit Straf­tä­tern ver­wech­selt. Das sei aber falsch. Er habe kei­ne Angst davor, dass ein Bewoh­ner jeman­den anfal­len könn­te. Eher davor, dass er, ohne zu gucken, über die Stra­ße und vor ein Auto läuft“. Obwohl man kei­ne geschlos­se­ne Ein­rich­tung“ pla­ne, wer­de es des­halb einen Zaun, siche­re Türen und Rund-um-die-Uhr-Betreu­ung von spe­zi­ell wei­ter­ge­bil­de­ten Sozi­al­ar­bei­tern, ‑päd­ago­gen und Hei­ler­zie­hungs­pfle­gern geben. Nur weni­ge Bewoh­ner sei­en wohl in der Lage, das Gelän­de mit Betreu­ern zu ver­las­sen, etwa um spa­zie­ren zu gehen.

    Den Orts­bei­rat wol­le man in Zukunft stär­ker ein­bin­den, sagt Neu­mann. Viel­leicht hät­ten wir noch offe­ner kom­mu­ni­zie­ren und auf ihn zuge­hen müs­sen.“ Denn Unsi­cher­heit füh­re zu Ängs­ten. Mit den Nach­barn von Zwerg Nase gebe es schon lan­ge einen engen Kontakt.

    Seit 60 Jah­ren eine gro­ße Herzenssache

    Seit 1962 besteht eine enge Part­ner­schaft zwi­schen dem Rota­ry Club Wies­ba­den und der Lebens­hil­fe e.V. Wies­ba­den. Seit­her sind fast eine Mil­li­on Euro gespen­det wor­den. Doch der Club unter­stützt nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch mit Manpower.

    Immer­hin stel­len drei Rota­ri­er im Vor­stand den Vorsitz.

    Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski weiss: Das ist eine gro­ße finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Bau- und Sozio­kul­tur­pro­jek­te, die für den Trä­ger Lebens­hil­fe sonst nur schwer oder gar nicht finan­zier­bar wären.“

    Neben gro­ßen Bau­pro­jek­ten wird maß­geb­lich die Thea­ter­grup­pe FRANZ- das Thea­ter“ und das Schreib­Raum“ Pro­jekt unterstützt.

    Not­ruf

    Die App ist so auf­ge­baut, dass in Not­si­tua­tio­nen ganz ohne zu spre­chen und auch mit gerin­gen Sprach­kennt­nis­sen ein Not­ruf abge­setzt wer­den kann. In die­sem Not­ruf per App sind dann die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten wie unter ande­rem per­sön­li­che Daten, der Not­fall-Ort und die Art des Not­falls. Die per­sön­li­chen Daten blei­ben auf dem Smart­pho­ne gespei­chert und wer­den nur bei einem Not­ruf an die Ein­satz­leit­stel­len über­mit­telt. Es kön­nen Anga­ben wie Alter, Geschlecht, Vor­er­kran­kun­gen und Behin­de­run­gen auf frei­wil­li­ger Basis hin­ter­legt werden.

    Die Nora App hat auch die Funk­ti­on eines Stil­len Not­rufs“, der bei beson­de­rer Gefah­ren­la­ge mög­lich ist.
    Die bekann­ten fünf W‑Fragen“ kön­nen dabei in auf­ein­an­der­fol­gen­den Fra­gen abge­fragt wer­den. Dabei hel­fen Sym­bo­le, Tex­te in leich­ter Spra­che und eine intui­ti­ve Nut­zer­füh­rung. Der Not­fall-Ort wird über das Mobil­funk­ge­rät ermit­telt und zusam­men mit den ande­ren Anga­ben an die zustän­di­ge Leit­stel­le über­mit­telt. Der App-Not­ruf für Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­te kann im gan­zen Bun­des­ge­biet genutzt werden.

    Ich wäre auch dabei gewesen“

    Bil­dungs­fahrt nach Ausch­witz mit Kli­en­ten aus dem Betreu­ten Woh­nen der Lebens­hil­fe Wiesbaden

    Dank einer groß­zü­gi­gen Spen­de der Stif­tung Lebens­hil­fe Wies­ba­den“ konn­ten sich Anfang Novem­ber fünf behin­der­te Men­schen und zwei Betreu­er auf den Weg nach Aus­sch­witz machen. Ent­stan­den ist die Idee schon vor zwei Jah­ren im Rah­men eines Semi­na­res zum The­ma 3. Reich und der Umgang mit Men­schen bestimm­ter Rand­grup­pen. Lei­der konn­te die Fahrt, die Ver­bre­chen der dama­li­gen Zeit sehr anschau­lich mach­te, erst jetzt stattfinden.

    So mach­ten wir uns am Frei­tag, 5. Novem­ber nachts auf den Weg Rich­tung Polen, um dann nach 12 Stun­den Fahrt in der Inter­na­tio­na­len Jugend­be­geg­nungs­stät­te Oswiecim/Ausschwitz anzu­kom­men, wo wir Quar­tier bezogen.

    Der Sams­tag­mor­gen stand zunächst unter dem The­ma, wel­che Men­schen wur­den in den Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern ver­nich­tet. Ins­be­son­de­re mach­ten wir uns kun­dig über die T4-Akti­on, benannt nach der Tier­gar­ten­stra­ße 4 in Ber­lin; dort wur­de ent­schie­den, wel­che behin­der­te Men­schen getö­tet wer­den sol­len. Ich wäre auch dabei gewe­sen“, die­ser Satz eines Teil­neh­mers lös­te bei allen gro­ße Betrof­fen­heit aus, weil ihnen klar wur­de, dass man ihnen in die­ser Zeit das Leben abge­spro­chen und sie umge­bracht hät­te. Auch gab es einen inter­es­san­ten Trans­fer zu den Hal­tun­gen, die sich auch in unse­rer Zeit gegen­über Flücht­lin­gen („die sind schuld, dass wir zu wenig Wohn­raum haben“) und manch­mal auch behin­der­ten Men­schen („müs­sen die in Urlaub fah­ren?“) finden.

    Mit­tags haben wir uns Kra­kau angeschaut.

    Der Sonn­tag­mor­gen stand dann ganz im Zei­chen von Aus­sch­witz; im Rah­men einer Füh­rung haben wir uns das Kon­zen­tra­ti­ons­la­gen ange­schaut, so dass die Gräu­el­ta­ten der Natio­nal­so­zia­lis­ten noch­mals stär­ker begreif­bar wur­den. Beson­ders scho­ckiert waren die Teil­neh­mer über die Samm­lung der Schu­he und Kin­der­schu­he, da jedes Paar für ein getö­te­tes Kind, einen getö­te­ten Men­schen stand. Eben­so erschüt­ternd wirk­te ein Raum, indem Haa­re und Zöp­fe aus­ge­stellt waren, die man den Opfern abge­schnit­ten hat­te. In sehr trau­ri­ger und bedrück­ter Stim­mung ver­lie­ßen wir nach vier Stun­den die­sen Ort des Grauens.

    Am Sonn­tag­mit­tag gab es dann mit dem Besuch des Salz­berg­wer­kes Wielicka bei Kra­kau noch ein­mal ande­re beein­dru­cken­de Bil­der. Tief unter der Erde konn­ten wir – nach­dem wir 800 Stu­fen über­wun­den hat­ten – uns die ver­schie­de­nen Kam­mern des Berg­wer­kes anse­hen, die unter ande­rem einen See, eine Kapel­le und vie­le ande­re Sehens­wür­dig­kei­ten beher­berg­ten. Mit die­sen schö­nen Ein­drü­cken ging es dann zurück in die Jugend­be­geg­nungs­stät­te, bevor wir uns am nächs­ten Tag wie­der Rich­tung Wies­ba­den aufmachten.

    Es war sicher ein gewag­tes Expe­ri­ment“ sich mit Men­schen mit Han­di­cap den Ein­drü­cken des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers aus­zu­set­zen, aber die Reak­ti­on der Mit­rei­sen­den hat gezeigt, dass sich auch behin­der­te Men­schen jenem Teil der deut­schen Geschich­te annä­hern und stel­len kön­nen, der sie ganz stark selbst betrifft.

    Noch­mals vie­len Dank an die Stif­tung, Lebens­hil­fe Wies­ba­den, die die­se Rei­se ermög­licht hat.

     

    Mar­cus Ahr-Schmuck, Lei­ter des Betreu­ten Woh­nens der Lebens­hil­fe Wies­ba­den e.V.

    Freund­schaf­ten, Lie­bes­be­zie­hun­gen und Trennungs-Dramen

    Die Sehn­sucht nach einer Bezie­hung ist groß“

    Mar­cus Ahr-Schmuck lei­tet das betreu­te Woh­nen für beein­träch­tig­te Men­schen der Lebens­hil­fe – er spricht über Freund­schaf­ten, Lie­bes­be­zie­hun­gen und Trennungs-Dramen.

     

    WIES­BA­DEN – Lie­be, Part­ner­schaft, Freund­schaft, Sexua­li­tät: The­men, die Mar­cus Ahr-Schmuck täg­lich haut­nah mit­er­lebt. Der 53-Jäh­ri­ge aus Ober-Olm lei­tet das betreu­te Woh­nen für beein­träch­tig­te Men­schen der Lebens­hil­fe in Wiesbaden.

    Herr Ahr-Schmuck, Sie betreu­en zahl­rei­che Men­schen mit Beein­träch­ti­gung – wie gehen Sie in den Wohn­grup­pen mit den The­men Lie­be und Sexua­li­tät um?

    Ganz offen. Wir reden über Bezie­hungs­the­men, haben auch eini­ge Pär­chen. Wir machen auch Rol­len­spie­le: Über was rede ich mit einem Mäd­chen? Men­schen mit Han­di­cap haben aber nach wie vor nicht aus­rei­chend Bezie­hungs­vor­bil­der – denn vor 20 Jah­ren bei­spiels­wei­se waren Lie­be und Sexua­li­tät bei beein­träch­tig­ten Frau­en und Män­nern eher noch kein The­ma, über das offen gespro­chen wur­de. Dabei haben kör­per­lich oder geis­tig beein­träch­tig­te Men­schen doch die­sel­ben Bedürf­nis­se nach Part­ner­schaft und Freund­schaft wie alle ande­ren. Da fehlt aber häu­fig die Puber­tät, die wir genutzt haben, um uns aus­zu­pro­bie­ren. Und plötz­lich sind sie in einer Bezie­hung. Sie haben aber vor allem sehr idea­li­sier­te Beziehungsbilder.

     

    Inwie­fern?

    Tat­säch­lich wird gera­de bei geis­tig beein­träch­tig­ten Men­schen das Bezie­hungs­bild von den holz­schnitt­ar­ti­gen Rol­len irgend­wel­cher TV-Seri­en geprägt. Tat­säch­lich äußern auch immer mal wie­der eini­ge, dass sie doch kei­nen beein­träch­tig­ten Freund oder Freun­din haben möch­ten. Oder die Män­ner haben so ein Ide­al­bild einer tol­len, hüb­schen Frau im Kopf. Aller­dings kom­men mei­ner Erfah­rung nach kaum Bezie­hun­gen zwi­schen beein­träch­tig­ten Men­schen und Men­schen ohne Han­di­cap vor. Wenn dann am ehes­ten zwi­schen einem kör­per­lich beein­träch­tig­ten Men­schen und einem ohne Han­di­cap. Die Sehn­sucht nach einer Bezie­hung ist sehr groß – wir müs­sen dar­auf ach­ten, dass sie gleich­be­rech­tigt ist.

     

    Wel­che Stei­ne lie­gen hier bei Freund­schaf­ten oder der Part­ner­su­che hier im Weg?

    Natür­lich sind das häu­fig äuße­re Umstän­de, die Rah­men­be­din­gun­gen. Allein, dass man sich viel­leicht nicht ein­fach ins Auto set­zen kann, um zum Part­ner zu fah­ren. Oder eben kör­per­li­che Han­di­caps. Aber ich erle­be auch häu­fig, dass es für Men­schen mit Han­di­cap – gera­de geis­tig Beein­träch­tig­te – sehr schwie­rig ist, Bezie­hun­gen zu pfle­gen, sich zu bemü­hen. Tat­säch­lich sind sie in ihrer Sozia­li­sa­ti­on sehr ego­is­tisch erzo­gen wor­den. Ent­we­der bei­spiels­wei­se, weil sie in einem Wohn­heim immer in einer Grup­pe um Auf­merk­sam­keit buh­len muss­ten, oder weil sie in der Fami­lie eben auch der Prinz waren. Natür­lich auch, um aus­zu­glei­chen, dass sie eben schon benach­tei­ligt sind.

     

    Sind Lie­be und Sexua­li­tät bei beein­träch­tig­ten Men­schen immer noch gesell­schaft­li­che Tabu-Themen?

    Ich den­ke aktu­ell nicht mehr. Aller­dings ist das The­ma Kin­der­krie­gen bei Men­schen mit Han­di­cap durch­aus sehr umstrit­ten. Die eine Sei­te sagt, natür­lich haben sie die­ses Recht, die ande­ren sehen schon die Schwie­rig­keit, wie die Kin­der auf­ge­zo­gen wer­den sol­len. Eini­ge unse­rer Bewoh­ner haben Kin­der – das ist kein leich­tes The­ma. Es braucht ein­fach viel Betreu­ung. Oft ist es auch so, dass geis­tig beein­träch­tig­te Men­schen sehr auf die eige­nen Bedürf­nis­se gucken, das ist natür­lich in Bezug auf ein Kind schwie­rig. Auf der ande­ren Sei­te soll­ten doch an die­se Eltern kei­ne höhe­ren Ansprü­che gestellt wer­den, als an alle ande­ren. Ich habe schon erlebt, dass dann von Behör­den oder Betreu­ern man­geln­de Ord­nung im Haus­halt kri­ti­siert wur­de. Nun ja, die­ses Pro­blem hat man sicher in vie­len ande­ren deut­schen Haus­hal­ten auch …

    Ste­hen auch manch­mal die Ange­hö­ri­gen mit ihren Sor­gen einer Bezie­hung im Weg?

    Natür­lich haben Eltern Ängs­te, bei­spiels­wei­se, dass ihr beein­träch­tig­tes Kind aus­ge­nutzt wird. Oder eben die Angst vor einer Schwan­ger­schaft. Und auch, was viel­leicht pas­siert, wenn es zur Tren­nung kommt. Es ist ganz wich­tig, dass die Tren­nung beglei­tet wird. Gera­de geis­tig beein­träch­tig­ten Men­schen fällt es oft schwer, Bezie­hun­gen zu ande­ren Men­schen zu been­den und damit abzu­schlie­ßen. Häu­fig müs­sen Eltern sie des­halb auch fast aus dem Nest schmeißen“.

    Das Inter­view führ­te Nele Leu­b­ner vom Wies­ba­de­ner Kurier

    Foto: René Vigneron

     Mar­cus Ahr-Schmuck Lei­ter vom Betreu­ten Wohnen

     

     

    Neu­es von der Lebenshilfe

    Wies­ba­den, 03.08.2021

    Lie­be Mit­glie­der der Lebens­hil­fe Wies­ba­den,
    heu­te infor­mie­ren wir Sie ger­ne über eini­ge aktu­el­le Ent­wick­lun­gen bei der Lebens­hil­fe Wies­ba­den zur Coro­na Pandemie.

    Die Situa­ti­on hat sich, wie in der Gesamt­be­völ­ke­rung, glück­li­cher­wei­se auch bei unse­ren Betreu­ten und Mitarbeiter*innen, erheb­lich ent­spannt. Neue Infek­tio­nen sind nicht auf­ge­tre­ten, regel­mä­ßi­ge – teils frei­wil­li­ge – Tes­tun­gen fin­den wei­ter­hin statt.

    Auch bei unse­rem Neu­bau am HSK-Gelän­de geht es end­lich wei­ter. Die bau­fach­li­che Stel­lung­nah­me des Lan­des­wohl­fahrts­ver­ban­des liegt nun vor und in den nächs­ten Tagen rech­nen wir mit der Bau­ge­neh­mi­gung. Wir sind zuver­sicht­lich, in die­sem Herbst mit den Bau­ar­bei­ten star­ten zu können.

    Betrof­fen macht uns alle die Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe in unse­rem Land. Hier­bei kam es auch zu einer gro­ßen Tra­gö­die im Lebens­hil­fe­haus in Sin­zig. Dabei haben zwölf Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in den dra­ma­tisch schnell anstei­gen­den Flu­ten ihr Leben ver­lo­ren.
    Das vor 27 Jah­ren in der Pes­ta­loz­zi­stra­ße in Sin­zig als ers­te Wohn­stät­te für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen im Kreis Ahr­wei­ler fer­tig­ge­stell­te Haus bot 36 Men­schen mit ver­schie­de­nen Beein­träch­ti­gun­gen ein Zuhause.

    Wir wer­den mit einer Spen­de an die Lebens­hil­feein­rich­tung in Sin­zig ver­su­chen, zumin­dest das finan­zi­el­le Leid zu lindern.

    Wenn auch Sie hier­zu einen per­sön­li­chen Bei­trag leis­ten wol­len, ste­hen hier­für fol­gen­de Spen­den­kon­ten der Lebens­hil­fe Kreis Ahr­wei­ler“ mit dem Ver­wen­dungs­zweck Flut Lebens­hil­fe­haus“ zur Ver­fü­gung:
    Kreis­spar­kas­se Ahr­wei­ler / IBAN: DE61 5775 1310 0000 8211 24
    Volks­bank RheinAh­rEi­fel eG / IBAN: DE28 5776 1591 0024 1330 01

    Herz­li­che Grüße

    Rai­ner Neu­mann & Hans Grzegorzewski

    Poli­tik ver­ste­hen – Poli­tik geht uns alle etwas an

    Poli­tik geht uns alle etwas an. Die­ser Film erklärt wie Poli­tik in Deutsch­land funk­tio­niert, wie man wäh­len geht und was es sonst noch so für Mög­lich­kei­ten gibt, Poli­tik zu machen.

    Poli­tik geht uns alle etwas an“ ist ein Pro­jekt der Lebens­hil­fe Ber­lin, das Men­schen mit Behin­de­rung dabei hel­fen soll, Mög­lich­kei­ten der poli­ti­schen Mit­wir­kung für sich zu ent­de­cken und zu nut­zen. Dazu gibt es einen Film in Leich­ter Spra­che, der erklärt wie Poli­tik in Deutsch­land funktioniert.

    Den Link zum Film fin­den Sie hier

    Schreib­Raum- Schreib Work­shop für alle

    Zwölf Mona­te, zwölf The­men, ein Jahr Poesie

    Nach einer coro­nabe­ding­ten Schreib­pau­se, bie­tet die Lebens­hil­fe bereits zum vier­ten Mal den ein­jäh­ri­gen Schreib­work­shop Schreib­Raum“ an.

    Der Work­shop ist für die Teilnehmer*innen kos­ten­frei und wird durch die Stif­tung Lebens­hil­fe finanziert.

    Schreib­start am 03.Juni 2022, 16–18 Uhr,

    Albert-Schweit­zer- Allee 48a, 65203 Wies­ba­den-Biebrich, Bus­li­nie 14 Hal­te­stel­le Nan­sen­stra­ße“.

    Kon­takt und Anmeldung:

    Chris­tia­ne Jung­kenn, E‑Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

    Schreib­Raum“ ist ein inklu­si­ver Schreib-Work­shop für Men­schen mit und ohne Beeinträchtigung.

    Ziel ist es die Freu­de am krea­ti­ven Schrei­ben mit­ein­an­der zu teilen.

    Es kom­men sehr unter­schied­li­che Bürger*innen Wies­ba­dens zusam­men und ent­wi­ckeln Schrei­b­ideen, die sich gegen­sei­tig beeinflussen.

    Ange­lei­tet durch die Schau­spie­le­rin Clau­dia Stump und unter­stützt durch Chris­tia­ne Jung­kenn von der Lebens­hil­fe, tref­fen sie sich ein Mal pro Monat.

    Das Beson­de­re ist, dass man weder schrei­ben noch lesen kön­nen muss, um teil­zu­neh­men, denn bei Bedarf ersetz­ten die Schreibassistent*innen den Stift.

    Jede*r ist herz­lich willkommen!

    Um Par­ti­zi­pa­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung zu rea­li­sie­ren, bedarf es Ange­bo­te in der inklu­si­ven Bil­dungs­kul­tur, denn Bil­dung ist ein Grund­recht aller Menschen.

    Der Schreib­work­shop för­dert den Dis­kurs über eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller am gesell­schaft­li­chen Leben.

    Das schreibt der WK

    Sozia­le Distanz – ein Inter­view mit der Lebenshilfe

    Wie erle­ben Men­schen mit Beein­träch­ti­gung die Coro­na Pan­de­mie? Das war die Fra­ge, die sich Julia Klei­nert vom WK stell­te und die Lebens­hil­fe als Ansprech­part­ner aufsuchte.

    Wir sind für Sie erreichbar! 

    Lebens­hil­fe Wies­ba­den e.V.
    Chris­tia­ne Jung­kenn
    Pres­se-und Öffent­lich­keits­ar­beit
    Albert-Schweit­zer Allee 48a
    65203 Wies­ba­den

    E‑Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

    Tel.: 0611 – 6907539

    FRANZ- das Theater 

    Lie­bes FRANZ Publikum,

    nach dem Weg­fall der Coro­na Ein­schrän­kun­gen mer­ken wir spür­bar, dass das Kul­tur­le­ben in Wies­ba­den wie­der an Fahrt auf­nimmt und auch das FRANZ Thea­ter berei­tet sich mit gro­ßem Elan auf die Pre­mie­re im Juni vor.

    Das Ensem­ble freut sich auf Sie!

     

    Pre­mie­re, 11.Juni 2022 um 19.30 im thal­haus Theater

     

    Wei­te­re Spieltermine:

    12.Juni 17 Uhr/16.Juni 19.30 Uhr/ 17.Juni 19.30 Uhr/ 18.Juni 19.30 Uhr & 19.Juni 17 Uhr

    Sie erhal­ten nach wie vor Tickets an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len oder unter www.thalhaus.de

    Erwor­be­ne Tickets ver­lie­ren nicht ihre Gül­tig­keit, sie wer­den auto­ma­tisch auf die Vor­stel­lun­gen im Juni umgebucht.

     

    Mein Herz so groß„
    FRANZ das Thea­ter spielt Sze­nen mit Feingefühl

    Das Leben – eine Ach­ter­bahn der Gefüh­le.
    Sie beherr­schen unser Ver­hal­ten und unse­re Stim­mung. FRANZ-das Thea­ter schaut sich Gefüh­le genau­er an und zeigt zwi­schen Zorn und Zwei­fel viel Mut für das Fein­ge­fühl.
    Regie : Clau­dia Stump
    Thea­ter­päd­ago­gik: Chris­tia­ne Jung­kenn
    Gast: Uwe Oberg

     

    20 Jah­re FRANZ-das Thea­ter
    Seit 2002 wer­den unter pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung, nebst Gäs­ten aus Schau­spiel und Musik, regel­mä­ßig Thea­ter­pro­duk­tio­nen erar­bei­tet, die im ganz nor­ma­len Thea­ter das Licht der Öffent­lich­keit erbli­cken und damit den beein­träch­tig­ten Schauspieler*innen eine beson­ders pro­mi­nen­te Mög­lich­keit geben im gesell­schaft­li­chen Leben wahr­ge­nom­men und inte­griert zu wer­den.
    Bei Thea­ter FRANZ steht jeder ein­zel­ne Akteur, jede ein­zel­ne Akteu­rin im Mit­tel­punkt sei­ner und ihrer Fähig­kei­ten und sind der Roh­stoff einer jeden Insze­nie­rung, die den Zuschauer*in auf eine beson­de­re Seh­wei­se des Thea­ters mit auf die Rei­se nimmt.

    Info-Spe­cial: Leich­te Sprache“

    Nach­rich­ten in Leich­te Sprache“

    Immer wie­der sams­tags gibt es Nach­rich­ten in leich­ter Spra­che. Nach­rich­ten sind oft schwer zu ver­ste­hen, sei es im Radio, im Fern­se­hen oder im Inter­net. Doch jeder hat das Recht auf Infor­ma­tio­nen aus aller Welt. Des­halb hat der Radio­sen­der Deutsch­land­funk in Zusam­men­ar­beit mit Stu­den­ten der Uni Köln unter fol­gen­dem Link

    ein Por­tal geschaf­fen Neu­es welt­weit und aus Deutsch­land in leich­ter Spra­che zu bekom­men. Die Tex­te sind zum Lesen und Anhören.

    Wör­ter­buch in Leich­ter Sprache

    Jeder kann kos­ten­los das neue Online Wör­ter­buch in Leich­ter Spra­che im Inter­net nut­zen. Hier gibt es meh­re­re Hun­dert Wort Erklä­run­gen, die aus der Lebens­welt von Men­schen mit Behin­de­rung stam­men. Eine Prüfer­grup­pe der Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe hat dar­an über 2 Jah­re gear­bei­tet und Fremd-Wör­ter aus­ge­wählt und an Tex­ten mitgeschrieben.

    Hier geht es zum Wör­ter­buch

    Bun­des­tag stellt Infor­ma­tio­nen in leich­ter Sprache

    Der deut­sche Bun­des­tag erteilt auf sei­ner Inter­net­sei­te Infor­ma­tio­nen in leich­ter Spra­che. Erklärt wer­den die Auf­ga­ben des Par­la­ments und sei­ner Abge­ord­ne­ten, die Lage und Namen der Gebäu­de, Besuchs­mög­lich­kei­ten und Wege der Kon­takt­auf­nah­me. Die Tex­te sind mit far­bi­gen Illus­tra­tio­nen versehen.

    Das Inter­net­an­ge­bot in Leich­ter Spra­che fin­det man unter:

     

    Hier blei­ben Sie auf dem Laufenden-Bundesteilhabegesetz

    #Teil­ha­be­Statt­Aus­gren­zung – Kam­pa­gne ist immer!
    Zur Infor­ma­ti­ons-Platt­form der Lebens­hil­fe zum Bun­des­teil­ha­be­ge­setz kli­cken Sie bit­te hier

    Coro­na Warn-App in Leich­ter Sprache

    Die neue Warn-App zur Ein­däm­mung der Aus­brei­tung von COVID-19 ist da. Was die Coro­na-Warn-App macht und woher man sie bekommt, steht auf der Sei­te der Bundesregierung.

    Zur Erklä­rung gibt es auch ein Video in Leich­ter Spra­che.
    Und Sie fin­den die Links zum Her­un­ter­la­den für die App.

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app