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Aktu­el­les & Standpunkte

Wies­ba­de­ner Kurier zum geplan­ten Neu­bau der Lebenshilfe

Lebens­hil­fe plant Neu­bau bis Früh­jahr 2023

Noch in die­sem Jahr will der Ver­ein in Dotz­heim mit den Arbei­ten begin­nen. In das neue Haus sol­len geis­tig behin­der­te Men­schen ein­zie­hen. Der Orts­bei­rat hat­te Bedenken.

Von Eva Ben­der, Lokal­re­dak­teu­rin, Wies­ba­de­ner Kurier

DOTZ­HEIM – Direkt neben dem Neu­bau von Zwerg Nase wird in Dotz­heim bald ein zwei­tes Bau­pro­jekt ver­wirk­licht: Eine Ein­rich­tung der Wies­ba­de­ner Lebens­hil­fe, die Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung und her­aus­for­dern­dem Ver­hal­ten ein Zuhau­se sein soll. Der Ver­ein geht davon aus, dass in den nächs­ten Tagen die Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­hen wird. Bes­ten­falls kön­ne man dann noch in 2021 mit den Arbei­ten begin­nen, sagt der Lebens­hil­fe-Geschäfts­füh­rer Hans Grze­gor­zew­ski. Ziel sei es, das Gebäu­de im Früh­jahr 2023 fertigzustellen.

Drei Wohn­grup­pen und ins­ge­samt 16 Bewohner

Wie berich­tet, woll­te die Lebens­hil­fe das Pro­jekt eigent­lich schon frü­her umset­zen. Dann sei­en aber viel Büro­kra­tie und die Pan­de­mie dazwi­schen gekom­men, sagt der lang­jäh­ri­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ver­eins, Rai­ner Neu­mann. Die Pan­de­mie wer­de sich auch auf die Bau­kos­ten aus­wir­ken. Sie sol­len bei etwa 5 Mil­lio­nen Euro für das 1400 Qua­drat­me­ter gro­ße Haus lie­gen – und von der Stif­tung, dem Lan­des­wohl­fahrts­ver­band, aus Eigen­mit­teln und mit einem Kre­dit finan­ziert wer­den. Man hofft zudem auf die Akti­on Mensch.

Der Neu­bau der Lebens­hil­fe fügt sich auf ein drei­ecki­ges Grund­stück ein, das zwi­schen Zwerg Nase und der Lud­wig-Erhard-Stra­ße liegt. Der ein­ge­schos­si­ge und bar­rie­re­freie Bau ist für 16 Bewoh­ner gedacht, die in drei getrenn­ten Wohn­grup­pen leben. Das sei wich­tig, erklärt Grze­gor­zew­ski, da die Men­schen mög­lichst viel Ruhe und eine inten­si­ve Betreu­ung benö­ti­gen. Jeder von ihnen hat ein eige­nes Zim­mer mit Bad. Gemein­sam genutzt wird die Tages­be­treu­ung mit unter­schied­li­chen Beschäf­ti­gungs­an­ge­bo­ten – um ihnen ein gewis­ses Maß an Lebens­qua­li­tät zu bieten“.

Geis­ti­ge Behinderung

Die Men­schen, die ein­zie­hen wer­den, sind beson­ders, erläu­tert Grze­gor­zew­ski. Sie alle eint eine geis­ti­ge Behin­de­rung. Hin­zu kom­men Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten. Sie ver­let­zen ande­re oder sich selbst, zer­stö­ren Din­ge. Des­halb muss man stän­dig ein Auge auf sie haben.“ Ein­zie­hen sol­len zudem Autis­ten, die eine reiz­ar­me Umge­bung und kla­re Struk­tu­ren benötigen.

Der Bedarf sei da, macht der Geschäfts­füh­rer deut­lich: Ein­rich­tun­gen wie die geplan­te gebe es bis­her nicht flä­chen­de­ckend – schon jetzt stün­den rund 25 Per­so­nen aus Wies­ba­den und dem Umland auf der War­te­lis­te. Sie leben bis­her bei den Eltern oder in Ein­rich­tun­gen, die dafür eigent­lich nicht geeig­net sind und die den Men­schen nicht gerecht wer­den, weil mehr Per­so­nal und the­ra­peu­ti­sche Hil­fe nötig wären.

Dotz­hei­mer Orts­bei­rat äußert Ängste

In Dotz­heims Orts­bei­rat hat­te es Sicher­heits­be­den­ken gegen­über der Ein­rich­tung gege­ben, als Grze­gor­zew­ski die Plä­ne im April vor­stell­te. Er sieht dar­in ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem, das der Lebens­hil­fe immer wie­der begeg­ne: Oft wür­den Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung mit Straf­tä­tern ver­wech­selt. Das sei aber falsch. Er habe kei­ne Angst davor, dass ein Bewoh­ner jeman­den anfal­len könn­te. Eher davor, dass er, ohne zu gucken, über die Stra­ße und vor ein Auto läuft“. Obwohl man kei­ne geschlos­se­ne Ein­rich­tung“ pla­ne, wer­de es des­halb einen Zaun, siche­re Türen und Rund-um-die-Uhr-Betreu­ung von spe­zi­ell wei­ter­ge­bil­de­ten Sozi­al­ar­bei­tern, ‑päd­ago­gen und Hei­ler­zie­hungs­pfle­gern geben. Nur weni­ge Bewoh­ner sei­en wohl in der Lage, das Gelän­de mit Betreu­ern zu ver­las­sen, etwa um spa­zie­ren zu gehen.

Den Orts­bei­rat wol­le man in Zukunft stär­ker ein­bin­den, sagt Neu­mann. Viel­leicht hät­ten wir noch offe­ner kom­mu­ni­zie­ren und auf ihn zuge­hen müs­sen.“ Denn Unsi­cher­heit füh­re zu Ängs­ten. Mit den Nach­barn von Zwerg Nase gebe es schon lan­ge einen engen Kontakt.

Aktua­li­sier­te Besuchs­re­geln in unse­ren Wohneinrichtungen

Infor­ma­ti­on zu den neus­ten Anpas­sun­gen der Besuchs­re­geln im Überblick.

Für Unge­impf­te und geimpf­te Besucher*innen gel­ten  in unse­ren Wohn­ein­rich­tun­gen fol­gen­de Regeln:

Vor jedem ange­mel­de­ten Besuch muss ein Schnell­test durch­ge­führt wer­den. Aner­kannt wer­den Tests eines Test­zen­trums, die Bürger*innen kos­ten­los zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Test darf  höchs­tens 24 Stun­den zurück­lie­gen. Akzep­tiert wird auch ein PCR Test, der nicht mehr als 48 Stun­den zurück­liegt. Soll­te kein Test aus dem Test­zen­trum vor­lie­gen, kann die Lebens­hil­fe einen Test zur Ver­fü­gung stel­len. Eine Mitarbeiter*in beglei­tet und doku­men­tiert die Testung.

Voll­stän­dig geimpf­te oder gene­se­ne Per­so­nen tra­gen bit­te wäh­rend ihres Besuchs einen medi­zi­ni­schen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2 Mas­ke ohne Ausatemventil.

Unge­impf­te Per­so­nen tra­gen bit­te eine FFP2 Mas­ke ohne Ausatemventil.

Besucher*innen müs­sen grund­sätz­lich ihren Impf­sta­tus nachweisen.

Der Besuch kann im Außen­be­reich, in den dafür vor­ge­se­he­nen Räu­men der jewei­li­gen Ein­rich­tung oder im Zim­mer der Bewohner*innen stattfinden.

Damit die Besu­che koor­di­niert und geplant wer­den kön­nen, bit­ten wir Sie vor­ab um tele­fo­ni­sche Rück­spra­che mit der Einrichtungsleitung.

Eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für die Besu­che ist die Bit­te sich an die vor­ge­schrie­be­nen Hygie­ne­re­geln, Abstands­re­ge­lun­gen und Kon­takt­be­schrän­kun­gen zu hal­ten, damit wir wei­ter­hin den größt­mög­li­chen Schutz vor Covid-19 für unse­re Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gewähr­leis­ten können.

Bewohner*innen, die am Wochen­en­de nach Hau­se fah­ren, wer­den vor­her und nach­her mit einem Schnell­test in der Ein­rich­tung getes­tet. Grund­sätz­lich wer­den alle Bewohner*innen 2–3 mal wöchent­lich getestet.

 

Wohn­ein­rich­tun­gen im Überblick:

Wohn­haus Schier­stein Tel.: 0611/188830

Wohn­haus Erben­heim und Vil­la Lili­en­thal Tel.: 0611/7787910

Wohn­ein­rich­tung Grä­sel­berg Tel.: 0611/445510120

 

Not­ruf

Die App ist so auf­ge­baut, dass in Not­si­tua­tio­nen ganz ohne zu spre­chen und auch mit gerin­gen Sprach­kennt­nis­sen ein Not­ruf abge­setzt wer­den kann. In die­sem Not­ruf per App sind dann die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten wie unter ande­rem per­sön­li­che Daten, der Not­fall-Ort und die Art des Not­falls. Die per­sön­li­chen Daten blei­ben auf dem Smart­pho­ne gespei­chert und wer­den nur bei einem Not­ruf an die Ein­satz­leit­stel­len über­mit­telt. Es kön­nen Anga­ben wie Alter, Geschlecht, Vor­er­kran­kun­gen und Behin­de­run­gen auf frei­wil­li­ger Basis hin­ter­legt werden.

Die Nora App hat auch die Funk­ti­on eines Stil­len Not­rufs“, der bei beson­de­rer Gefah­ren­la­ge mög­lich ist.
Die bekann­ten fünf W‑Fragen“ kön­nen dabei in auf­ein­an­der­fol­gen­den Fra­gen abge­fragt wer­den. Dabei hel­fen Sym­bo­le, Tex­te in leich­ter Spra­che und eine intui­ti­ve Nut­zer­füh­rung. Der Not­fall-Ort wird über das Mobil­funk­ge­rät ermit­telt und zusam­men mit den ande­ren Anga­ben an die zustän­di­ge Leit­stel­le über­mit­telt. Der App-Not­ruf für Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­te kann im gan­zen Bun­des­ge­biet genutzt werden.

Herz­li­chen Dank an die GCP Stiftung

Die GCP Stif­tung, die sich regel­mä­ßig deutsch­land­weit für sozia­le Pro­jek­te und Ein­rich­tun­gen enga­giert, unter­stützt die Lebens­hil­fe Wies­ba­den aktu­ell mit einer Spen­de, um das Ange­bot des The­ra­peu­ti­schen Rei­tens“ auch in Zukunft auf­recht erhal­ten zu können.

 

FRANZ-das Thea­ter der Lebens­hil­fe Wiesbaden

Lie­bes FRANZ Publikum,

nach dem wir auf­grund der Pan­de­mie in die­sem Janu­ar kei­ne Pre­mie­re spie­len konn­ten und eine lan­ge Spiel­pau­se ein­le­gen muss­ten, freu­en wir uns um so mehr mit Ihnen unser neu­es Stück Mein Herz so groß“ fei­ern zu können.

Das Ensem­ble freut sich auf vie­le bekann­te und unbe­kann­te Gesich­ter im Publikum.

Die Pre­mie­re ist am 15.Januar 2022 um 19.30 im thal­haus Theater

Wei­te­re Spiel­ter­mi­ne ent­neh­men Sie bit­te unse­rer Website.

Der Ticket­ver­kauf hat begon­nen. Sie erhal­ten Tickets an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len oder unter www.thalhaus.de

Bit­te beach­ten Sie, dass bei allen Vor­stel­lun­gen die 2G Regel gilt.

 

Mein Herz so groß„
FRANZ das Thea­ter spielt Sze­nen mit Feingefühl

Das Leben – eine Ach­ter­bahn der Gefüh­le.
Sie beherr­schen unser Ver­hal­ten und unse­re Stim­mung. FRANZ-das Thea­ter schaut sich Gefüh­le genau­er an und zeigt zwi­schen Zorn und Zwei­fel viel Mut für das Fein­ge­fühl.
Regie : Clau­dia Stump
Thea­ter­päd­ago­gik: Chris­tia­ne Jung­kenn
Gast: Uwe Oberg

 

20 Jah­re FRANZ-das Thea­ter
Seit 2002 wer­den unter pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung, nebst Gäs­ten aus Schau­spiel und Musik, regel­mä­ßig Thea­ter­pro­duk­tio­nen erar­bei­tet, die im ganz nor­ma­len Thea­ter das Licht der Öffent­lich­keit erbli­cken und damit den beein­träch­tig­ten Schauspieler*innen eine beson­ders pro­mi­nen­te Mög­lich­keit geben im gesell­schaft­li­chen Leben wahr­ge­nom­men und inte­griert zu wer­den.
Bei Thea­ter FRANZ steht jeder ein­zel­ne Akteur, jede ein­zel­ne Akteu­rin im Mit­tel­punkt sei­ner und ihrer Fähig­kei­ten und sind der Roh­stoff einer jeden Insze­nie­rung, die den Zuschauer*in auf eine beson­de­re Seh­wei­se des Thea­ters mit auf die Rei­se nimmt.

Ich wäre auch dabei gewesen

Bil­dungs­fahrt nach Ausch­witz mit Kli­en­ten aus dem Betreu­ten Woh­nen der Lebens­hil­fe Wiesbaden

Dank einer groß­zü­gi­gen Spen­de der Stif­tung Lebens­hil­fe Wies­ba­den“ konn­ten sich Anfang Novem­ber fünf behin­der­te Men­schen und zwei Betreu­er auf den Weg nach Aus­sch­witz machen. Ent­stan­den ist die Idee schon vor zwei Jah­ren im Rah­men eines Semi­na­res zum The­ma 3. Reich und der Umgang mit Men­schen bestimm­ter Rand­grup­pen. Lei­der konn­te die Fahrt, die Ver­bre­chen der dama­li­gen Zeit sehr anschau­lich mach­te, erst jetzt stattfinden.

So mach­ten wir uns am Frei­tag, 5. Novem­ber nachts auf den Weg Rich­tung Polen, um dann nach 12 Stun­den Fahrt in der Inter­na­tio­na­len Jugend­be­geg­nungs­stät­te Oswiecim/Ausschwitz anzu­kom­men, wo wir Quar­tier bezogen.

Der Sams­tag­mor­gen stand zunächst unter dem The­ma, wel­che Men­schen wur­den in den Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern ver­nich­tet. Ins­be­son­de­re mach­ten wir uns kun­dig über die T4-Akti­on, benannt nach der Tier­gar­ten­stra­ße 4 in Ber­lin; dort wur­de ent­schie­den, wel­che behin­der­te Men­schen getö­tet wer­den sol­len. Ich wäre auch dabei gewe­sen“, die­ser Satz eines Teil­neh­mers lös­te bei allen gro­ße Betrof­fen­heit aus, weil ihnen klar wur­de, dass man ihnen in die­ser Zeit das Leben abge­spro­chen und sie umge­bracht hät­te. Auch gab es einen inter­es­san­ten Trans­fer zu den Hal­tun­gen, die sich auch in unse­rer Zeit gegen­über Flücht­lin­gen („die sind schuld, dass wir zu wenig Wohn­raum haben“) und manch­mal auch behin­der­ten Men­schen („müs­sen die in Urlaub fah­ren?“) finden.

Mit­tags haben wir uns Kra­kau angeschaut.

Der Sonn­tag­mor­gen stand dann ganz im Zei­chen von Aus­sch­witz; im Rah­men einer Füh­rung haben wir uns das Kon­zen­tra­ti­ons­la­gen ange­schaut, so dass die Gräu­el­ta­ten der Natio­nal­so­zia­lis­ten noch­mals stär­ker begreif­bar wur­den. Beson­ders scho­ckiert waren die Teil­neh­mer über die Samm­lung der Schu­he und Kin­der­schu­he, da jedes Paar für ein getö­te­tes Kind, einen getö­te­ten Men­schen stand. Eben­so erschüt­ternd wirk­te ein Raum, indem Haa­re und Zöp­fe aus­ge­stellt waren, die man den Opfern abge­schnit­ten hat­te. In sehr trau­ri­ger und bedrück­ter Stim­mung ver­lie­ßen wir nach vier Stun­den die­sen Ort des Grauens.

Am Sonn­tag­mit­tag gab es dann mit dem Besuch des Salz­berg­wer­kes Wielicka bei Kra­kau noch ein­mal ande­re beein­dru­cken­de Bil­der. Tief unter der Erde konn­ten wir – nach­dem wir 800 Stu­fen über­wun­den hat­ten – uns die ver­schie­de­nen Kam­mern des Berg­wer­kes anse­hen, die unter ande­rem einen See, eine Kapel­le und vie­le ande­re Sehens­wür­dig­kei­ten beher­berg­ten. Mit die­sen schö­nen Ein­drü­cken ging es dann zurück in die Jugend­be­geg­nungs­stät­te, bevor wir uns am nächs­ten Tag wie­der Rich­tung Wies­ba­den aufmachten.

Es war sicher ein gewag­tes Expe­ri­ment“ sich mit Men­schen mit Han­di­cap den Ein­drü­cken des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers aus­zu­set­zen, aber die Reak­ti­on der Mit­rei­sen­den hat gezeigt, dass sich auch behin­der­te Men­schen jenem Teil der deut­schen Geschich­te annä­hern und stel­len kön­nen, der sie ganz stark selbst betrifft.

Noch­mals vie­len Dank an die Stif­tung, Lebens­hil­fe Wies­ba­den, die die­se Rei­se ermög­licht hat.

 

Mar­cus Ahr-Schmuck, Lei­ter des Betreu­ten Woh­nens der Lebens­hil­fe Wies­ba­den e.V.

Neu­es von der Lebenshilfe

Wies­ba­den, 03.08.2021

Lie­be Mit­glie­der der Lebens­hil­fe Wies­ba­den,
heu­te infor­mie­ren wir Sie ger­ne über eini­ge aktu­el­le Ent­wick­lun­gen bei der Lebens­hil­fe Wies­ba­den zur Coro­na Pandemie.

Die Situa­ti­on hat sich, wie in der Gesamt­be­völ­ke­rung, glück­li­cher­wei­se auch bei unse­ren Betreu­ten und Mitarbeiter*innen, erheb­lich ent­spannt. Neue Infek­tio­nen sind nicht auf­ge­tre­ten, regel­mä­ßi­ge – teils frei­wil­li­ge – Tes­tun­gen fin­den wei­ter­hin statt.

Auch bei unse­rem Neu­bau am HSK-Gelän­de geht es end­lich wei­ter. Die bau­fach­li­che Stel­lung­nah­me des Lan­des­wohl­fahrts­ver­ban­des liegt nun vor und in den nächs­ten Tagen rech­nen wir mit der Bau­ge­neh­mi­gung. Wir sind zuver­sicht­lich, in die­sem Herbst mit den Bau­ar­bei­ten star­ten zu können.

Betrof­fen macht uns alle die Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe in unse­rem Land. Hier­bei kam es auch zu einer gro­ßen Tra­gö­die im Lebens­hil­fe­haus in Sin­zig. Dabei haben zwölf Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in den dra­ma­tisch schnell anstei­gen­den Flu­ten ihr Leben ver­lo­ren.
Das vor 27 Jah­ren in der Pes­ta­loz­zi­stra­ße in Sin­zig als ers­te Wohn­stät­te für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen im Kreis Ahr­wei­ler fer­tig­ge­stell­te Haus bot 36 Men­schen mit ver­schie­de­nen Beein­träch­ti­gun­gen ein Zuhause.

Wir wer­den mit einer Spen­de an die Lebens­hil­feein­rich­tung in Sin­zig ver­su­chen, zumin­dest das finan­zi­el­le Leid zu lindern.

Wenn auch Sie hier­zu einen per­sön­li­chen Bei­trag leis­ten wol­len, ste­hen hier­für fol­gen­de Spen­den­kon­ten der Lebens­hil­fe Kreis Ahr­wei­ler“ mit dem Ver­wen­dungs­zweck Flut Lebens­hil­fe­haus“ zur Ver­fü­gung:
Kreis­spar­kas­se Ahr­wei­ler / IBAN: DE61 5775 1310 0000 8211 24
Volks­bank RheinAh­rEi­fel eG / IBAN: DE28 5776 1591 0024 1330 01

Herz­li­che Grüße

Rai­ner Neu­mann & Hans Grzegorzewski

Poli­tik ver­ste­hen – Poli­tik geht uns alle etwas an

Poli­tik geht uns alle etwas an. Die­ser Film erklärt wie Poli­tik in Deutsch­land funk­tio­niert, wie man wäh­len geht und was es sonst noch so für Mög­lich­kei­ten gibt, Poli­tik zu machen.

Poli­tik geht uns alle etwas an“ ist ein Pro­jekt der Lebens­hil­fe Ber­lin, das Men­schen mit Behin­de­rung dabei hel­fen soll, Mög­lich­kei­ten der poli­ti­schen Mit­wir­kung für sich zu ent­de­cken und zu nut­zen. Dazu gibt es einen Film in Leich­ter Spra­che, der erklärt wie Poli­tik in Deutsch­land funktioniert.

Den Link zum Film fin­den Sie hier

Schreib­Raum- Schreib Work­shop für alle

Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Stif­tung Lebens­hil­fe kann der Work­shop Schreib­Raum“ in die nächs­te Run­de gehen.

Schreib­Raum“ ist ein inklu­si­ver Schreib Work­shop für Men­schen mit und ohne Beein­träch­ti­gung. Ihn gibt es seit Okto­ber 2015.

Ange­lei­tet durch die Schau­spie­le­rin Clau­dia Stump und unter­stützt durch Chris­tia­ne Jung­kenn von der Lebens­hil­fe, tref­fen sich ein­mal pro Monat schreib­freu­di­ge Men­schen um gemein­sam krea­tiv zu wer­den. Das Schreib­Raum Ange­bot ist in den Räu­men der EV. Albert-Schweit­zer Gemein­de, Albert-Schweit­zer Allee 44, 65203 Wies­ba­den, Bus­li­nie 14 Hal­te­stel­le Nan­sen­stra­ße“.

Wenn wir Ihr Inter­es­se geweckt haben und Sie an dem Work­shop teil­neh­men oder wei­te­re Infor­ma­tio­nen möch­ten, wen­den Sie sich bit­te an: Chris­tia­ne Jung­kenn, Tel.: 0163 2132476 oder per Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

Das schreibt der WK

Sozia­le Distanz – ein Inter­view mit der Lebenshilfe

Wie erle­ben Men­schen mit Beein­träch­ti­gung die Coro­na Pan­de­mie? Das war die Fra­ge, die sich Julia Klei­nert vom WK stell­te und die Lebens­hil­fe als Ansprech­part­ner aufsuchte.

Wir sind für Sie erreichbar! 

Lebens­hil­fe Wies­ba­den e.V.
Chris­tia­ne Jung­kenn
Pres­se-und Öffent­lich­keits­ar­beit
Albert-Schweit­zer Allee 48a
65203 Wies­ba­den

E‑Mail: presse@lebenshilfe-wiesbaden.de

Mobil: 0163/2132476

Digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on – Lan­des­re­gie­rung stif­tet Tablets

In Zei­ten, in denen es für Bewohner*innen von Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen nicht mög­lich ist unein­ge­schränk­ten Besuch von Fami­lie und Freun­den zu bekom­men, um sie vor einer Coro­na Infek­ti­on zu schüt­zen, baut die Lan­des­re­gie­rung auf die Mög­lich­keit der digi­ta­len Kommunikation.

Für die­se zusätz­li­che Alter­na­ti­ve stif­tet uns die Lan­des­re­gie­rung sech­zehn W‑LAN fähi­ge Tablets, die in unse­ren Wohn­ein­rich­tun­gen Ein­zug gefun­den haben und gro­ßes Inter­es­se wecken, um den Kon­takt zu Fami­lie und Freun­de auch digi­tal zu ermög­li­chen.

Coro­na Virus ein­fach erklärt

Nicht für jeden sind Neu­ig­kei­ten zu Coro­na leicht ver­ständ­lich und zugäng­lich. Dabei bestimmt das Virus aktu­ell die Nachrichten.

Für Men­schen mit geis­ti­ger Beein­träch­ti­gung fehlt es an Infor­ma­tio­nen, die für sie ver­ständ­lich for­mu­liert sind.

Anne Leicht­fuß und Nata­lie Dedreux der Ohren­kuss“ Redak­ti­on haben inner­halb kür­zes­ter Zeit das Pro­jekt Coro­na Leich­te Spra­che“ rea­li­siert, eine Web­sei­te, die in Leich­ter Spra­che über Coro­na infor­mie­ren soll.

Kli­cken Sie hier und Sie kom­men auf die Web­site, die über Coro­na in Leich­ter Spra­che informiert.

 

Info-Spe­cial: Leich­te Sprache“

Nach­rich­ten in Leich­te Sprache“

Immer wie­der sams­tags gibt es Nach­rich­ten in leich­ter Spra­che. Nach­rich­ten sind oft schwer zu ver­ste­hen, sei es im Radio, im Fern­se­hen oder im Inter­net. Doch jeder hat das Recht auf Infor­ma­tio­nen aus aller Welt. Des­halb hat der Radio­sen­der Deutsch­land­funk in Zusam­men­ar­beit mit Stu­den­ten der Uni Köln unter fol­gen­dem Link

ein Por­tal geschaf­fen Neu­es welt­weit und aus Deutsch­land in leich­ter Spra­che zu bekom­men. Die Tex­te sind zum Lesen und Anhören.

Wör­ter­buch in Leich­ter Sprache

Jeder kann kos­ten­los das neue Online Wör­ter­buch in Leich­ter Spra­che im Inter­net nut­zen. Hier gibt es meh­re­re Hun­dert Wort Erklä­run­gen, die aus der Lebens­welt von Men­schen mit Behin­de­rung stam­men. Eine Prüfer­grup­pe der Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe hat dar­an über 2 Jah­re gear­bei­tet und Fremd-Wör­ter aus­ge­wählt und an Tex­ten mitgeschrieben.

Hier geht es zum Wör­ter­buch

Bun­des­tag stellt Infor­ma­tio­nen in leich­ter Sprache

Der deut­sche Bun­des­tag erteilt auf sei­ner Inter­net­sei­te Infor­ma­tio­nen in leich­ter Spra­che. Erklärt wer­den die Auf­ga­ben des Par­la­ments und sei­ner Abge­ord­ne­ten, die Lage und Namen der Gebäu­de, Besuchs­mög­lich­kei­ten und Wege der Kon­takt­auf­nah­me. Die Tex­te sind mit far­bi­gen Illus­tra­tio­nen versehen.

Das Inter­net­an­ge­bot in Leich­ter Spra­che fin­det man unter:

 

Hier blei­ben Sie auf dem Laufenden-Bundesteilhabegesetz

#Teil­ha­be­Statt­Aus­gren­zung – Kam­pa­gne ist immer!
Zur Infor­ma­ti­ons-Platt­form der Lebens­hil­fe zum Bun­des­teil­ha­be­ge­setz kli­cken Sie bit­te hier

Coro­na Warn-App in Leich­ter Sprache

Die neue Warn-App zur Ein­däm­mung der Aus­brei­tung von COVID-19 ist da. Was die Coro­na-Warn-App macht und woher man sie bekommt, steht auf der Sei­te der Bundesregierung.

Zur Erklä­rung gibt es auch ein Video in Leich­ter Spra­che.
Und Sie fin­den die Links zum Her­un­ter­la­den für die App.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app